Christine Troy – 5 Tropfen Liebe [Romantischer Thriller]

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Ian wird endlich aus dem Gefängnis entlassen. Er zieht zu seinen Großeltern in das kleine Städtchen Hartshorne. Hier wird dem jungen Mann der Einstieg in ein Leben außerhalb der Gefängnismauern durch den Job in einer Kfz-Werkstatt ein wenig erleichtert. Jedoch stößt der ehemalige Gefängnisinsasse durch seine Vorgeschichte auf viel Ablehnung. Es gibt aber auch Menschen, die sich durch andere Meinungen und Vorurteile nicht beirren lassen. Einer dieser Menschen ist die Tochter seines neuen Chefs.

Madison ist eine junge, auf den ersten Blick brav wirkende, Frau. Sie arbeitet als Verkaufsleiterin in einem Steinbruch. Sie geht in ihrem Job voll auf. Wenn da nicht ihr hitzköpfiger Chef wäre, der bei Misserfolgen nur sein Personal verantwortlich macht. Madisons Drang anderen zu helfen, ist stark ausgeprägt. Selbst in ihrer knappen Freizeit engagiert sie sich noch ehrenamtlich in einem Jugendclub. Lässt ihre beste Freundin, die es sich oft nicht einfach in ihrem Leben gemacht hat, bei sich wohnen. Dieser Drang und ihr Gerechtigkeitssinn bewirken, dass sie sich berufen fühlt, auch bei Ian behilflich zu sein, wenn es um die Vorurteile der Stadtbewohner geht.

Ian und Madison kommen sich trotz aller Widrigkeiten näher. Sie können auf lange Sicht einfach nicht die Finger voneinander lassen. Das wird äußerst  argwöhnisch von den meisten Menschen in diesem kleinen Örtchen beäugt. Jedoch ist das deren beider kleinstes Problem. Es tut sich in dem Örtchen weitaus Schlimmeres auf, als ein rehabilitierter junger Mann, der im Gefängnis saß. Wer die Geschichte liest, kann auch sein Handeln verstehen, weshalb er letztendlich eine Strafe von 5 Jahren absitzen musste.

Zwischen den beiden Hauptdarstellern knistert es zwar, aber irgendwas fehlt mir. Ich kann es nicht wirklich beschreiben, ohne euch zu viel zu verraten. Die Beziehung müsste meiner Meinung nach viel tiefer ausgebaut werden, auch wenn es zu einigen erotischen Stellen kommt. Im Hintergrund dieser Liebesgeschichte baut sich aber ganz sachte eine Handlung auf, die uns am Ende ein wenig zittern und bangen lässt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, jedoch ist mir das Buch leider an vielen Stellen zu fad, manche Situationen zu schnell abgehandelt. Das kann natürlich daran liegen, dass ich eher meist Thriller lese und nicht ganz so sehr auf Liebesromane stehe. Anfangs etwas lahm baut sich die Geschichte dann zum Schluss hin kurzzeitig sehr spannend auf.  Der Titel des Buches erschließt sich dann auch erst in den letzten Kapiteln. Ansonsten kann man aus diesem Buch nur lernen – Vorurteile sind menschlich, aber oft Hindernisse tolle Mitmenschen kennenzulernen. Und natürlich wird auch hier das Klischee erfüllt, dass gerade in kleinen Orten durch Mundpropaganda Vorurteile viel schneller gefällt werden. Schön ist es, wenn es immer noch Leute gibt, die anderen erstmal eine Chance geben.

Wer sich sein eigenes Bild machen möchte, kann das Buch hier erwerben BestellLink

Kennt jemand von euch bereits dieses Buch? Wie findet ihr es?

 

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